Ich habe den Eindruck, dass die wissenschaftliche Ausbildung unheimlich abstrakt ist.
Es ist doch erstaunlich, dass es noch keine deutsche Business-Schule in die Top Ten geschafft hat. Die ESMT in Berlin ist da eine Ausnahme und versucht Internationalität und Praxisnähe in die deutsche Managementausbildung zu bringen, aber das gibt es noch viel zu wenig.
Man darf nicht vergessen, dass Management einer Vielzahl von Fähigkeiten und Qualitäten bedarf. Man kann sich in seinem Fachgebiet sehr gut auskennen, aber das macht einen noch lange nicht zu einem guten Manager. In diesem Punkt hat Deutschland noch viel Nachholbedarf. Ich habe in den Niederlanden in Betriebswirtschaft promoviert – aus heutiger Sicht war das vertane Zeit. Ich habe viel in Cafés gesessen, aber nichts über Management gelernt.
Das komplette Gespräch mit Professoren wie Stefan H.Thomke oder Monika Hamori lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Harvard Business Manager