RSS Sonntag, 26. Mai 2013
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    Das Prinzip von Shared Value  lässt sich nicht nur auf Unternehmen anwenden, sondern auch bei Regierungen und gemeinnützigen Organisationen (NGO). Am effektivsten werden Regierungen und NGOs dann sein, wenn sie in Wertkategorien denken, wenn sie also Vorteile relativ zu den Kosten sehen und sich eher auf Ergebnisse konzentrieren als auf die eingesetzten Mühen und Mittel. Noch gehen Aktivisten soziale Projekte gern aus einer ideologischen oder absolutistischen Perspektive an und lassen die Kosten unberücksichtigt. Ebenso sind Regierungen und NGOs oft der Ansicht, dass wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile sich zwingend gegenseitig ausschließen, und verstärken diesen Zielkonflikt durch ihr Handeln noch.      So besteht beispielsweise Umweltregulierung immer noch zu guten Teilen aus Vorgaben und Zwangsmaßnahmen, die Unternehmen vorführen und bestrafen sollen. Dabei könnten die Regulierer eine ganz andere Rolle spielen: Sie könnten die Umweltbilanzen der Unternehmen erfassen und dann Standards definieren, die nach einer bestimmten Übergangszeit erreicht werden müssen. Zugleich könnten sie sich für Technologien einsetzen, die Innovationen fördern, der Umwelt helfen und dabei auch die Konkurrenzfähigkeit stärken.
©Corbis


Das Prinzip von Shared Value lässt sich nicht nur auf Unternehmen anwenden, sondern auch bei Regierungen und gemeinnützigen Organisationen (NGO). Am effektivsten werden Regierungen und NGOs dann sein, wenn sie in Wertkategorien denken, wenn sie also Vorteile relativ zu den Kosten sehen und sich eher auf Ergebnisse konzentrieren als auf die eingesetzten Mühen und Mittel. Noch gehen Aktivisten soziale Projekte gern aus einer ideologischen oder absolutistischen Perspektive an und lassen die Kosten unberücksichtigt. Ebenso sind Regierungen und NGOs oft der Ansicht, dass wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile sich zwingend gegenseitig ausschließen, und verstärken diesen Zielkonflikt durch ihr Handeln noch.

So besteht beispielsweise Umweltregulierung immer noch zu guten Teilen aus Vorgaben und Zwangsmaßnahmen, die Unternehmen vorführen und bestrafen sollen. Dabei könnten die Regulierer eine ganz andere Rolle spielen: Sie könnten die Umweltbilanzen der Unternehmen erfassen und dann Standards definieren, die nach einer bestimmten Übergangszeit erreicht werden müssen. Zugleich könnten sie sich für Technologien einsetzen, die Innovationen fördern, der Umwelt helfen und dabei auch die Konkurrenzfähigkeit stärken.

Bild 1 von 4   Letzte Aktualisierung: 21.07.2011
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