Die Geschichte II: Das Management reagierte auf die wachsende Größe und Komplexität des Unternehmens, indem es die Firmenkultur systematisch entwickelte und die erste schriftlich fixierte Strategie einführte. Schließlich ging das Unternehmen 1986 an die Börse, allerdings nur mit stimmrechtslosen Anteilsscheinen.
1990 wurde Michael Hilti (Bild) CEO, vier Jahre später zog er sich auf den Posten des Verwaltungsratspräsidenten zurück. Pius Baschera leitete von nun an als erster familienfremder Manager den Konzern. Er trieb die Internationalisierung inbesondere nach Asien weiter voran, in China entstand ein erstes Werk. Nach dem Einbruch der Konjunktur und einem spürbaren Umsatz- und Gewinnrückgang beschloss das Management 2003, sich von der Börse zurückzuziehen, unrentable Werke in Mexiko und den USA zu schließen, Prozesse weltweit zu standardisieren und die Programme zur Kulturentwicklung zu überarbeiten. 2005 setzte die Verjüngung der Geschäftsleitung ein: Bis Anfang 2007 zogen drei neue Mitglieder in das Gremium ein; Bo Risberg löste Baschera als CEO ab, der wiederum Präsident des Verwaltungsrates wurde.
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Artikel aus dem Harvard Business Manager
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von Kevin Coyne, Patricia Gorman Clifford
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