Mensch und Maschine

Arbeitswelt:

Von Christoph Seeger
18. August 2015
Getty Images

Die Faszination, die Roboter auf uns ausüben, ist so alt wie die Angst vor den Maschinenmenschen. Kein Wunder: Die Popkultur hat uns über Jahrzehnte mit den unterschiedlichsten Typen konfrontiert. Die Charaktere sind drollig und freundlich (wie die "Star Wars"-Helden R2-D2 und C-3PO), kindgerecht (wie Wall-E oder Baymax) oder auch bedrohlich (wie die Cylonen aus "Battlestar Galactica", die Sentinels aus "Matrix" oder - unvergessen höflich, aber eben auch gnadenlos - HAL aus dem Kultfilm "2001: Odyssee im Weltraum", der den Astronauten nicht zurück ins Raumschiff lassen will: "Es tut mir leid, Dave.").

Heute, angesichts großer Fortschritte in der Robotik, der künstlichen Intelligenz und der Digitalisierung, kommen wieder alte Ängste hoch. Diesmal verbreiten sie sich nicht an den Fließbändern der Industrie, sondern in den Büros moderner Wissensarbeiter. Sind die Roboter bald intelligenter als wir - und nehmen sie uns dann die Jobs weg?

Im Schwerpunkt analysieren unsere Autoren, was auf uns zukommt. Managementprofessor Thomas Davenport beschreibt zusammen mit Julia Kirby, Redakteurin der Harvard Business Review, welchen Platz der Mensch in der Arbeitswelt von morgen einnehmen kann.

Die Bestsellerautoren Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee ("The Second Machine Age") zeigen, wie die neue Technik Wohlstand schaffen wird - ein Wohlstand, von dem allerdings nicht alle gleichermaßen profitieren werden.

Und HBR-Redakteur Walter Frick schließt aus der neuesten Forschung, mit welcher Art von Robotern Menschen am besten zusammenarbeiten können. Sein Resümee: "Sie sollten uns ähnlich sehen, sich aber nicht genau wie wir verhalten."


Ihr neuer Kollege


Wie Roboter, künstliche Intelligenz und Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändern


Zum Autor
Christoph Seeger ist Chefredakteur des Harvard Business Managers.

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