Schon lange gilt Apple-Chef Steve Jobs als legendär erfolgreicher CEO. Jetzt darf er sich den Titel "Bester Manager der Welt" anheften, wie der Harvard Business Manager in seiner Februar-Ausgabe berichtet (Erscheinungstermin: 26. Januar 2010).
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Wissenschaftler der renommierten französischen Business School Insead haben in einer Studie unter 1999 Konzernchefs erstmals untersucht, wer über die gesamte Dauer seiner Amtszeit Spitzenleistungen gebracht hat. Dabei ließ Jobs den Zweitplatzierten Yun Jong-Yong, Samsung Electronics, weit hinter sich. Seit seinem Amtsantritt 1997 hat Jobs den Börsenwert von Apple um 150 Milliarden Dollar und die Aktienrendite um mehr als 3000 Prozent gesteigert.
Die Studie belegt, dass nicht alle CEOs ihr Augenmerk nur auf kurzfristige Gewinne richten, wie ihnen häufig unterstellt wird. Im Schnitt erzielten die 50 besten Konzernlenker im Ranking - viele davon sind oder waren mehr als zehn Jahre an Bord - während ihrer gesamten Amtszeit eine wechselkursbereinigte Aktienrendite von 997 Prozent. Die Autoren betonen, dass die Leistung eines Unternehmens weit stärker von seinem Chef abhängig ist als von Einflussfaktoren wie Branche, Land oder Konjunkturschwankungen.
Nicht gerade schmeichelhaft ist die Studie für deutsche Konzernchefs. Erst auf Platz 34 des weltweiten Rankings findet sich der erste CEO eines deutschen Unternehmens: der Niederländer Harry Roels. Er war während seiner Amtszeit (2003 - 2007) als Chef des Energiekonzerns RWE immer wieder wegen seiner hohen Bezüge kritisiert worden, hat Rendite und Marktkapitalisierung seines Unternehmens jedoch so stark erhöht wie kein anderer Vorstandschef in Deutschland.
Die 10 besten Manager weltweit:
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Artikel aus dem Harvard Business Manager
als Hörbuch-Download
von Kevin Coyne, Patricia Gorman Clifford
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