Handelt Ihr Team zum Wohl des Unternehmens?

Frage 55:

[M] Getty Images, Harvard Business Manager

Viele Mitarbeiter haben zwar ihre persönlichen Vorstellungen, häufig aber nicht das Wohl des ganzen Unternehmens im Blick. Das mag mitunter auch an unzureichenden Zielvereinbarungen mit ihren Vorgesetzten liegen.

Eine gute Führungskraft leitet Ziele deshalb grundsätzlich von den Unternehmenszielen ab und formuliert neben den kurzfristigen Jahreszielen auch langfristige (drei Jahre und mehr). Insbesondere letztere sollen dazu dienen, die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, verantwortungsbewusste und nachhaltige Entscheidungen zu treffen, die dem Unternehmen auch langfristig nutzen.

Im Idealfall werden zudem Verhaltensziele formuliert, die sich von den jeweiligen Unternehmenswerten ableiten. Das Wohl des Unternehmens stetig im Blick zu behalten wird also maßgeblich durch eine langfristige Vertrauens- und Wertekultur gefördert, die auch bei der Vereinbarung von Zielen Leitlinie sein sollte.

Frage 54: Wie können Sie Ihre Mitarbeiter noch besser unterstützen?
Martina Koederitz ist Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland.

Frage 53: Haben Sie eine digitale Vision?
Frank Riemensperger ist bei der Unternehmensberatung Accenture Vorsitzender der Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz.

Frage 52: Warum suchen Sie immer nach Sicherheiten?
Gerd Gigerenzer ist Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und einer der meistzitierten Psychologen im deutschsprachigen Raum.

Frage 51: Wofür wollen Sie stehen?
Claus-Otto Scharmer ist Senior Lecturer am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Gründer des Presencing Instituts in Cambridge, nahe Boston.

Frage 50: Wann schaffen Sie Ihre Matrixorganisation ab?
Fredmund Malik ist ein renommierter Unternehmensberater aus St. Gallen. Er gilt als einer der international bekanntesten Managementvordenker.

Frage 49: Wie offen wollen Sie sein? Vor allem aber: Wie wollen Sie offen sein?
Leonard Dobusch ist Juniorprofessor für Organisationstheorie an der Freien Universität in Berlin. Er ist zudem regelmäßiger Blogger bei Netzpolitik.org.

Frage 48: Was ist für Sie wirklich wesentlich?
Dietmar Fink ist Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensberatung und -entwicklung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Geschäftsführender Direktor der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung in Bonn.

Frage 47: Entscheiden Sie noch - oder arbeiten Sie schon an der Organisationshygiene?
Niels Pfläging ist Businessvordenker, Autor und Berater. Sein Credo: Planung und Hierarchien werden überschätzt.

Frage 46: Können Sie Flipper spielen?
Thorsten Hennig-Thurau ist Professor für Marketing an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Frage 45: Wann haben Sie zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
Jörg Rocholl ist Präsident und Managing Director an der ESMT European School of Management and Technology.

Frage 44: Stellen Sie und Ihr Team die richtigen Fragen?
Donald Marchand ist Professor für Strategy Execution and Information Management an der IMD Business School in Lausanne.

Frage 43: Was treibt Sie an?
Michael Ensser ist Managing Partner der Personalberatung Egon Zehnder in Deutschland.

Frage 42: Wie gut gelingt es Ihnen unter den Bedingungen des digitalen Zeitalters Ihre Leistung für Ihre Stakeholder sichtbar zu machen?
Markus Rudolf ist Inhaber des Allianz Stiftungslehrstuhls für Finanzwirtschaft und Prorektor der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar bei Koblenz.

Frage 41: Kreative Köpfe sind wichtig für Unternehmen. Doch wissen Sie überhaupt, wie man kreative Mitarbeiter richtig führt?
Christer Windeløv-Lidzélius ist Direktor der Kaos Pilots in Århus, einer dänischen Managementschule, die sich vor allem kreativem Management verschrieben hat.

Frage 40: Wieso unterschätzen Sie die demografische Krise, die vor uns steht?
Daniel Stelter ist Makroökonom, Strategieberater, Buchautor und Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums "Beyond the Obvious". Er war lange Jahre bei der Boston Consulting Group, zuletzt als Senior Partner und Managing Director.

Frage 39: Was ist die nächste Value Proposition in der IT? Oder anders gefragt: Wissen Sie, wie Sie mit der Beschleunigung des Fortschritts am besten umgehen?
Sarah Spiekermann leitet das Institut für BWL und Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Frage 38: Haben Sie vergessen, dass Sie ein Verfallsdatum haben?
Reinhard K. Sprenger gilt als einer der profiliertesten Führungsexperten Deutschlands. Seine Bücher "Mythos Motivation", "Das Prinzip Selbstverantwortung" und "Radikal Führen" sind Bestseller.

Frage 37: Ist Ihnen klar, dass Sie erfolgreicher sind, wenn Sie Managementaufgaben outsourcen?
Arnd Huchzermeier ist Professor für Produktionsmanagement an der WHU in Vallendar und Jurymitglied im internationalen Industriewettbewerb "Die beste Fabrik".

Frage 36: Wie wichtig ist Ästhetik in Ihrem Führungshandeln?Benedikt Hackl ist Leiter des Forschungsclusters HR-Impulsgeber und Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

Frage 35: Hören Sie zu? Ich meine: Hören Sie wirklich und aufrichtig zu?
Georg Vielmetter ist Regional Director Leadership & Talent und Partner bei der Unternehmensberatung Hay Group.

Frage 34: Welchem inneren Bild, welchem inneren Kompass folgen Sie oder Ihre Firma?
Ulrich Hemel ist Theologe, Unternehmer und Wirtschaftsethiker. Er leitet das von ihm gegründete Institut für Sozialstrategie.

Frage 33: Wie können Sie digitale Technologien für radikale Wertschöpfung und Innovation einsetzen?
Richard Straub ist Präsident der Peter Drucker Society Europe mit Sitz in Wien und strategischer Berater für IBM Global Education Industry.

Frage 32: Mögen Sie Menschen wirklich?
Wolfgang Jenewein ist Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen, Direktor an der Forschungsstelle für Customer Insight und Leadership Coach.

Frage 31: Wann fangen Sie an, Fehler zu belohnen?
Jan Uwe Hagen ist Mitglied der Fakultät der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin.

Frage 30: Wie lange können Sie das noch durchhalten?
Bitmap Natalie Lotzmann ist Vice President HR, Global Health Management bei SAP und Themenbotschafterin (Gesundheit) der Initiative Neue Qualität der Arbeit.

Frage 29: Wann haben Sie sich das letzte Mal hinter einer Pose versteckt?
Arno Gruen ist Psychoanalytiker und Schriftsteller. Sein 2013 erschienenes Buch "Dem Leben entfremdet" ist eine Fundamentalkritik an unserer Zivilisation, jüngst erschien "Wider den Gehorsam".

Frage 28. Haben Sie heute jemanden aus Ihrem Team gelobt? Falls ja: Wofür? Falls nicht: Wieso?
Rolf van Dick ist Professor für Sozialpsychologie am Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Frage 27: Woran messen Sie nachhaltig Ihren Erfolg? Ute Leube ist Gründerin und Eigentümerin des Aromatherapie- und Bionaturkosmetikunternehmens Primavera Life aus dem Allgäu.

Frage 26: Wann übernimmt ein Computer Ihren Job? Andreas Tschiesner ist Direktor im Münchener Büro von McKinsey & Company.

Frage 25: Wie bestimmt das Internet künftig die Innovationskraft und -geschwindigkeit Ihres Unternehmens?
Thomas Schildhauer ist Direktor und Gründer des Instituts für Electronic Business an der Universität der Künste in Berlin.

Frage 24: Wie steuern Sie Komplexität ohne unnötige Komplikationen zu erzeugen?
Yves Morieux ist Senior Partner and Managing Director der Boston Consulting Group.

Frage 23: Welche digitale Reife streben Sie an?
Sascha Haghani ist COO in der deutschen Geschäftsführung von Roland Berger. Er leitet zahlreiche Restrukturierungsprojekte in Großunternehmen.

Frage 22: Wann haben Sie sich das letzte Mal gelangweilt? Manfred Kets de Vries ist Professor für Leadership Development and Organizational Change an der Insead in Paris.

Frage 21: Die Arbeitswelt verändert sich grundlegend - ist meine Personalführung dafür gewappnet? Christian Stamov-Rossnagel ist Professor an der Jacobs University in Bremen.

Frage 20: Setzt Ihr Unternehmen Daten ein, um den Geschäftserfolg zu steigern? Vish Makhijani ist COO der privaten Onlineakademie Udacity.

Frage 19: Wie stark werden Sie Ihre Managemententscheidungen künftig mithilfe digitaler Analysen automatisieren? Wolfgang Müller-Pietralla ist Leiter der Abteilung Zukunftsforschung und Trendtransfer bei Volkswagen.

Frage 18: Haben Sie Ihre Organisationssilos ausreichend aufgebrochen? Günter Müller-Stewens leitet das Institut für Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen.

Frage 17: Was kann ich meiner Onlinecommunity geben, um lange und auf hohem Niveau Neues zu entwickeln?
Von Georg von Krogh. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches Management und Innovation an der ETH Zürich.

Frage 16: Warum glauben Sie, dass soziale Innovationen weniger wert sind als kommerzielle?
Von Felix Oldenburg. Er ist Deutschland-Chef von Ashoka, der globalen Förderorganisation für Social Entrepreneure.

Frage 15: Wie mutig sind Sie, was den Einsatz neuer Arbeits-zeitmodelle angeht?
Lothar Seiwert ist Zeitmanagementexperte und Autor des Bestsellers "Simplify Your Time".

Frage 14: Haben Sie sich vom Mitarbeiter entfremdet?
Werner Fürstenberg ist Gründer des Fürstenberg Instituts, eines auf systemische Beratungsarbeit spezialisierten Unternehmens.

Frage 13: Warum sind Ihnen Social Media nicht so wichtig?
Karl-Thomas Neumann ist Vorstandsvorsitzender von Opel und President Europe für GM.

Frage 12: Versteht Ihre Organisation vom Entwickler bis zum Aufsichtsrat genug von der Digitalisierung?
Von Elgar Fleisch. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Information Management an der ETH Zürich.

Frage 11: Von wem lernen Sie?
Von Dorothee Echter und Dorothea Assig. Sie beraten seit zwei Jahrzehnten das internationale Topmanagement. Ihr jüngstes Buch heißt "Ambition: Wie große Karrieren gelingen".

Frage 10: Kommen Ihre Botschaften bei Ihren Mitarbeitern an? Und vor allem: Sind sie glaubwürdig?
Von Ana-Christina Grohnert. Sie ist Partnerin bei Ernst & Young Deutschland, einem global tätigen Beratungsunternehmen.

Frage 9: Wie lange wollen Sie eigentlich noch allein entscheiden?
Von Kai W. Dierke und Anke Houben. Sie arbeiten im Leadership Consulting für Topteams von Dax-Konzernen. Ihr Buch heißt "Gemeinsame Spitze".

Frage 8: Auf welchen Überzeugungen beruhen Ihre Strategien? Und wie sähen diese aus, wenn Sie jeweils vom Gegenteil überzeugt wären?
Bertrand Piccard. Er ist Psychiater, Forscher und Abenteurer. Als erster Mensch umkreiste er nonstop mit einem Freund in einem Ballon die Erde. Nun will er den Planeten im Solarflugzeug umrunden.

Frage 7: Fühlen Sie sich auf die Szenarien, die sich im digitalen Zeitalter für Ihr Geschäft ergeben, vorbereitet? Falls nicht: Warum?
von Torsten Wulf. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches und Internationales Management an der Philipps-Universität Marburg.

Frage 6: Wann bekommen Sie eine Auszeichnung für Fair Business?
Von Franz-Theo Gottwald. Er ist Experte für nachhaltiges Wirtschaften, Honorarprofessor an der Humboldt Universität Berlin und Vorstand der Schweisfurth-Stiftung, München.

Frage 5: Was tun Sie, um Ihre Mitarbeiter im immer transparenter werdenden Arbeitsmarkt zu halten?
Von Monika Hamori. Sie ist Professorin für Human Resource Management an der IE Business School in Madrid.

Frage 4: Wie lange wollen Sie den mobilen Tsunami noch ignorieren?
Von Mark Wächter. Er ist Unternehmensberater und Vorsitzender der Fachgruppe Mobile des Bundesverbandes der Digitalen Wirtschaft (BVDW).

Frage 3: Wie werden wir in Zukunft miteinander arbeiten?
Von Anette Weisbecker. Sie ist stellvertretende Institutsleiterin am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation.

Frage 2: Wie lässt sich in Unternehmen Hochleistung ohne Erschöpfung erzielen?
Von Heike Bruch. Sie leitet das Institut für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen.

Frage 1: Warum treten Sie nächstes Jahr nicht zurück?
Von Thomas Tomkos. Er ist Deutschland-Chef der Personalberatung Russel Reynolds Associates.


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