Zwischen Tradition und Innovation

Familienunternehmen:

Von Christoph Seeger
1. März 2016

Familienunternehmen gelten als das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Je nach Definition gehören zwischen 80 und 90 Prozent aller hiesigen Firmen in diese Kategorie. Einerseits gelobt für ihr langfristiges Denken, müssen sie sich andererseits aber auch Kritik gefallen lassen. Gerade wenn es um Themen wie Innovation und Führung geht, stehen Familienunternehmen in dem Ruf, eher hinterwäldlerisch zu agieren. Wir wollten es genauer wissen und haben uns deshalb in den vergangenen Jahren auf die Suche nach diesen besonderen Firmen gemacht. In der vorliegenden Edition haben wir nun für Sie die besten Beiträge von und über familiengeführte Unternehmen zusammengetragen. Auch anhand von internationalen Beispielen erfahren Sie, was über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Wie schwer es sein kann, Familie und Geschäft unter einen Hut zu bringen, zeigt die Geschichte von Bill Marriott, Inhaber der gleichnamigen Hotelkette. Obwohl auch Marriott das Geschäft von seinem Vater übertragen bekommen hatte, machte er seinen eigenen Sohn nicht zum Nachfolger. Warum? Weil er den Eindruck hatte, dass dieser mit der Aufgabe nicht glücklich geworden wäre.

Bei den Pinaults, den Luxusunternehmern aus Frankreich und Herren über Puma, Gucci oder Brioni, trat der Sohn François-Henri dagegen in die Fußstapfen des Vaters. Bis es jedoch so weit kam, wurde er jahrelang von einem Beratergremium unter die Lupe genommen.

Doch nicht nur eine gelungene Nachfolge entscheidet über die Zukunft eines Unternehmens: Auch Abenteuerlust gepaart mit Klugheit. Unser Beitrag über Vorwerk zeigt, wie es dem Unternehmen mit einer neuen Intellectual-Property-Strategie gelang, seinen Thermomix zum Kultobjekt zu machen.


Family Business


Die Geheimnisse erfolgreicher Familienunternehmen


Zum Autor
Christoph Seeger ist Chefredakteur des Harvard Business Managers.

Artikel
Kommentare
0
Diskussionsregeln

Wir freuen uns über lebendige, konstruktive und inspirierende Diskussionen auf HBM Online. Um die Qualität der Debattenbeiträge sicherzustellen, werden unsere Moderatoren jeden Beitrag prüfen. Eine Nutzung der Kommentarfunktion zu kommerziellen Zwecken ist nicht erlaubt. Beiträge mit vorwiegend werblichem, strafbarem, beleidigendem oder anderweitig inakzeptablem Inhalt werden von unseren Moderatoren gelöscht.

© Harvard Business Manager 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH
ANZEIGE
Die neuesten Blogs
Nach oben