Wie sich die Obamas Zeit für Familie nehmen

Work-Life-Balance:

Von Daniel McGinn
7. März 2014
Gemeinsam: Die Obamas nehmen sich abends Zeit für die Familie
AP/dpa

Gemeinsam: Die Obamas nehmen sich abends Zeit für die Familie

In Kürze: In der Welt der Wirtschaft haben selbst prominente CEOs einen Ort, an den sie sich zurückziehen können, wenn ihnen die Öffentlichkeit zu viel wird. Der amerikanische Präsident und seine Familie haben diese Möglichkeit nicht. Das Weiße Haus ist Wohn- und Arbeitsort, Museum und Militärstützpunkt zugleich. Trotzdem haben die Obamas bei ihrem Umzug nach Washington vieles von dem beibehalten, was ihrem Familienleben einen festen Rahmen gibt: die gleichen Freunde, die gleichen Sport- und Essgewohnheiten.

Im Interview zu ihrem Buch "The Obamas" berichtet Jodi Kantor, Korrespondentin der New York Times, von einem Detail, das die meisten Leser fasziniert: Der Präsident besteht darauf, jeden Abend um 18.30 Uhr mit seiner Familie zu essen - egal was kommt. Höchstens zwei Mal die Woche darf etwas dazwischen kommen. Dass ausgerechnet der amerikanische Präsident so konsequent Prioritäten setzt, wirft in Kantors Augen die Frage auf, welche beruflichen Opfer CEOs und andere Führungskräfte für ein intaktes Familienleben zu bringen bereit sind.

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