Wie Brexit, Trump und Nationalismus den Welthandel gefährden

Globalisierung:

29. August 2017
Mina De La O / Getty Images

Manager müssen sich auf eine Welt einstellen, die sich viele vor einigen Jahren kaum hätten vorstellen können. In Amerika und Europa greift eine globalisierungsfeindliche Stimmung um sich, die dem Welthandel ernsten Schaden zufügen könnte. Die traditionellen Verfechter offener Märkte - die USA und Großbritannien - schwanken, und China schwingt sich zum Verteidiger der Globalisierung auf. Angesichts der Unsicherheit fragen sich viele Manager multinationaler Unternehmen, ob sie sich auf ihre Heimatmärkte zurückziehen, ihre Strategie anpassen oder ihren Kurs beibehalten sollen. Für diese Entscheidung müssen sie zwei Dinge wissen.

  • Erstens: Die Welt ist weniger globalisiert, als die meisten denken.
  • Zweitens: Die Geschichte zeigt uns, dass grenzüberschreitender Handel und Investitionen auch im Falle eines Handelskriegs viel zu umfangreich wären, um sie in der Strategie zu vernachlässigen.
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Lassen Sie sich von der protektionistischen Rhetorik nicht zu überzogenen Reaktionen verleiten. Nehmen Sie stattdessen maßvolle und intelligente Anpassungen vor. Ist Ihr Auslandsgeschäft unprofitabel, fahren Sie es zurück. Investieren Sie mehr Ressourcen, um sich an lokale Anforderungen anzupassen. Und achten Sie immer darauf, dass Sie unter dem Strich Wert schaffen und nicht vernichten - ganz gleich, wo Sie geschäftlich tätig sind.

Pankaj Ghemawat, Professor für Globale Strategie an der IESE Business School in Spanien, beschreibt in seinem Beitrag "Globalisierung in der Trump-Ära" wie der Brexit, Donald Trump und die Rückkehr des Nationalismus den Welthandel gefährden. Lesen Sie in unserer September-Ausgabe, wie Internationale Unternehmen auf den neuen Protektionismus reagieren sollten.


Horrorjob Marketing


Schwerpunkt: Unklare Aufgaben, hohe Anforderungen, steigender Druck - was Marketingleute jetzt tun müssen


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