Wie Sie schneller fertig werden

Management:

Von Ron Ashkenas
27. März 2014
DPA

In Kürze: Jeder kennt das: Da arbeitet man Tag und Nacht, mitunter wochenlang, um ein Projekt zu einer festgelegten Deadline fertig zu bekommen - um dann wochenlang auf Feedback zu warten. Nirgendwo werden so viel Ressourcen vergeudet wie bei schlecht geplantem Projekt- und Zeitmanagement.

Berater Ron Ashkanas rät im folgenden Beitrag eindringlich, die Reißleine zu ziehen: Statt Mitarbeiter (oder sich selbst) permanent unter immer größeren Druck zu setzen, sollte man lieber noch einmal ganz bei Null anfangen: Welche Arbeitsroutinen sind wirklich notwendig? Wo kann man Zeitpläne durch eine bessere Organisation entschlacken? Und welche Aufgaben haben überhaupt die höchste Priorität?

Als Negativbeispiel zitiert Ashkanas Ärzte, die jede Blutprobe mit einem "Eilt" versehen, ohne dass es dafür einen wirklichen Grund gibt. Wenn der Großteil ihrer Kollegen genauso handelt, kommt es im Labor zum Stau. Alle wollen auf die Überholspur, niemand kommt voran. Der Autor ermahnt Führungskräfte, ihre Routinen und Aufgaben genau zu prüfen. Verlorene Zeit sei vor allem die, die durch Hetze ohne Sinn und Verstand entstehe.

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oh72 27.03.2014

Having dealt with hospital laboratories professionally, I am not sure where Ashkenas gets the idea of "stat" samples being used frivolously as a common phenomenon. The majority of stat samples usually comes from the ER, where the information is needed for triage. Other requests are usually from life-threatening situations. What Ashkenas is doing here is not just suggesting there is a logistical problem, he is claiming that hospital physicians are willfully endangering the lives of their patients. And as the requests are traceable, and the actual patient data in the HIS for every authorized person to see, a physician frivolously using stat orders would likely have some questions to answer pretty quickly.

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