Manager sind wichtiger denn je

Editorial:

Von Christoph Seeger
17. Oktober 2017
Getty Images/Caiaimage

Der Begriff "Artificial Intelligence" ist alt. Er wurde 1955 von John McCarthy geprägt, einem Mathematikprofessor am Dartmouth College. Schnell wurde es populär, sich mit der künstlichen Intelligenz (KI) zu beschäftigen: Fantastische Versprechungen und unrealistische Erwartungen waren die Folge. Nun aber hat die Technik einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht, und sie beginnt die Wirtschaft in einem Maße zu verändern, das noch kaum abzuschätzen ist. Zwei der anerkanntesten Experten zu diesem Thema, die MIT-Forscher Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee, haben es versucht. In unserem Schwerpunkt beschreiben sie, welches Potenzial das Thema KI birgt, welche praktischen Auswirkungen daraus folgen und welche Hindernisse bei der Umsetzung noch im Weg stehen. Auf Mitarbeiter und Manager kommen große Veränderungen zu. Um sie zu bewältigen, muss eine neue Generation exzellenter Führungskräfte heranwachsen. Mehr dazu und viele Beispiele aus der Praxis finden Sie in unserem Schwerpunkt "Künstliche Intelligenz".

Bescheidenheit ist nicht die größte Stärke von Jeffrey Immelt. In seinem Rückblick auf 16 Jahre als CEO von General Electric heißt es: "Ich leitete ein Team von 300.000 Mitarbeitern über 6000 Tage lang ... GE ist heute gut positioniert, um in der Zukunft erfolgreich zu sein." Man wird sehen. Wer nur auf die Entwicklung des Aktienkurses schaut, dürfte von Immelts Zeit bei GE wenig begeistert sein. Aber der Topmanager hat Großes vollbracht. Er hat den extrem diversifizierten Koloss, den er von seinem Vorgänger Jack Welch übernahm, mehrfach radikal umgebaut, zuletzt im Zuge einer mutigen Wette auf die Digitalisierung. Ein Urteil über Immelts Arbeit wird man wohl erst in einigen Jahren fällen können. Von ihm lernen kann man schon heute. "Die sieben Lektionen des Jeffrey Immelt" lesen Sie ab Seite 54.


Künstliche Intelligenz


Was der enorme technische Fortschritt für Unternehmen und Manager bedeutet


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