Arbeitslos - und dann?

Karriere:

Von Paul Oyer
30. Januar 2014

Mit der Jobsuche ist es ähnlich wie mit der Partnersuche
Corbis

Mit der Jobsuche ist es ähnlich wie mit der Partnersuche

Mit der Suche nach einer Arbeit sei es ähnlich wie mit der Suche nach einem geeigneten Partner. Oft beginne sie auf einer Website, schreibt Paul Oyer in seinem Blog. Auch wenn es bei der Jobsuche an Romantik fehle, so gelten doch die gleichen Grundsätze. Dennoch zögen Unternehmen aus den "versteckten Informationen" ähnliche Schlussfolgerungen wie Partnersuchende, meint der Wirtschaftsprofessor an der Stanford University Graduate School of Business.

Ein Beispiel: Was bedeutet es, wenn jemand schon lange Mitglied beim Dating-Service ist? Verschiedene Interpretationen seien möglich: Es handele sich um jemanden, der nicht in der Lage ist, langfristige Beziehungen einzugehen oder um jemanden, der einfach nur Pech hatte. Ähnliche Fragen würden sich auch Personalverantwortliche stellen. Tatsächlich müssten sich Arbeitsnehmer damit abfinden, dass sie - auch wenn sie zu Beginn einer Rezession entlassen wurden und die Jobsuche während der Rezession anhält - als "beschädigte" Arbeitnehmer angesehen zu würden. Für Langzeitarbeitslose ist das ein Problem.

Manch Jobangebot weise darauf hin, dass Arbeitslose sich gar nicht erst bewerben bräuchten. So ließe sich weiter festhalten, dass der beste Zeitpunkt, sich eine neue Arbeit zu suchen, dann vorherrscht, wenn man noch in einem Arbeitsverhältnis steht. Ist man arbeitslos, rät Oyer im Blog, sollte man seinen Lebenslauf noch einmal genau nach entsprechenden Interpretationen kontrollieren, um sich im besseren Licht darzustellen. Zudem rät er, sich während der Arbeitslosigkeit sinnvoll zu beschäftigen, um für den Arbeitsmarkt interessant zu bleiben.

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