So planten Genies ihren Tag

26. Februar 2015
Pablo Picasso: Nur nicht zu viel feiern
Corbis

Pablo Picasso: Nur nicht zu viel feiern

6. Teil: Kreativität bewahren - Arthur Millers Schreib-Stopp

Sie hörten mit der Arbeit auf, solange sie noch mitten im Fluss waren, und nicht erst dann, wenn ihre Kreativität sich erschöpft hatte . Hemingway hat das folgendermaßen formuliert: "Man schreibt so lange, bis man an einen Punkt kommt, an dem man immer noch Energie hat und weiß, was als Nächstes kommt. Dann hört man auf, versucht die Zeit bis zum nächsten Arbeitstag zu überstehen - und dann geht es wieder los." Arthur Miller war derselben Meinung: "Ich halte nichts davon, mich völlig zu verausgaben, verstehen Sie? Ich finde es besser, von der Schreibmaschine aufzustehen und Abstand zu gewinnen, solange ich noch etwas zu sagen habe."

Mit Ausnahme von Wolfgang Amadeus Mozart - der morgens um sechs Uhr aufstand, den ganzen Tag mit Musikunterricht, Konzerten und sozialen Verpflichtungen beschäftigt war und oft erst um ein Uhr nachts ins Bett kam - schrieben oder komponierten viele dieser Genies vormittags, legten dann eine Mittagspause ein, gingen spazieren, beantworteten ein bis zwei Stunden lang Briefe und machten spätestens um zwei oder drei Uhr nachmittags Feierabend.

"Mir ist klargeworden, dass jemand, der müde ist, eine Ruhepause braucht und trotzdem weiterarbeitet, ein Narr ist", schrieb C. G. Jung. Oder vielleicht ist er auch kein Narr, sondern heißt einfach nur Mozart…

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