So planten Genies ihren Tag

26. Februar 2015
Pablo Picasso: Nur nicht zu viel feiern
Corbis

Pablo Picasso: Nur nicht zu viel feiern

2. Teil: Konzentriert bleiben - Faulkners Türknopf

Ihr Arbeitsplatz bot möglichst wenig Ablenkungen . Jane Austen untersagte ihren Angehörigen, das quietschende Scharnier an der Tür ihres Schreibzimmers zu ölen, damit sie immer rechtzeitig gewarnt war, wenn jemand sich ihrem Arbeitsplatz näherte. William Faulkner, dessen Arbeitsraum kein Schloss hatte, schraubte einfach den Türknauf ab und nahm ihn mit ins Zimmer - ein Luxus, von dem der heutige Großraumbüroarbeiter nur träumen kann.

Und Mark Twains Familie hätte gar nicht erst gewagt, sein Arbeitszimmer zu betreten - wenn man ihn sprechen wollte, musste man in ein Horn blasen. Graham Greene ging sogar so weit, sich ein geheimes Büro zu mieten, dessen Adresse und Telefonnummer nur seine Frau kannte.

Der amerikanische Maler Newell Convers Wyeth ließ sich durch den Ausblick aus seinem Fenster leichter von der Arbeit ablenken als durch Störungen: Wenn er Konzentrationsprobleme hatte, klebte er sich einfach Scheuklappen aus Pappe an die Brille.

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