Stress ist keine Bedrohung, sondern ein nützliches Warnsignal

Selbstmanagement:

Von David Brendel
19. Mai 2014
Corbis

In Kürze: Eine Studie des Journal of Experimental Psychology zeigt, das sich Stress in einen Verbündeten verwandeln kann, sobald man ihn als zweckmäßig und nicht als bedrohlich ansieht. Gelingt dies, können Führungskräfte von physiologischen und kognitiven Vorteilen profitieren. Allerdings ist das Ändern der Sichtweise auf Stress alles andere als einfach.

Unter Druck nach den tiefer liegenden Ursachen von Stress zu forschen, erfordert starke Disziplin. Gelingt die Analyse, wird der Druck zum wertvollen Indikator für ernste Probleme - und kann den Weg zu einer notwendigen Weiterentwicklung weisen.

Drei Beispiele zeigen, wie gestandene Manager Stress als Indiz nutzten, um sich weiterzuentwickeln: Ein CEO eines familiengeführten Unternehmens lernte, wichtige Beziehungen zu seiner Familie zu überdenken. Ein Anwalt wandelt sich vom Mikromanager zur strategischen Führungskraft und eine Managerin einer Versicherungsgesellschaft nutzte den Druck, um ihr destruktives Verhalten in neue Bahnen zu lenken.

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Kommentare
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kargo123 24.10.2014

Klingt nach einer prima Idee und folgt dem quasi-philosophischen Selbstmanagement-Prinzip, dass man in Herausforderungen immer auch die Chancen sehen sollte. Wichtig ist, dass man nicht zum Getriebenen der eigenen Emotionen wird, denke ich. Was mir fehlt ist ein Wort zur natürlichen Leistungskurve: ohne ein ausgeglichenes Energiemanagement kann man noch so offen auf den Stress zugehen und wird doch scheitern. Interessanter Artikel zum Biorhythmus: http://martinkrengel.com/brain-productivity/biorhythmus-mehr-energie-fuer-den-tag/ Vielleicht sollte man dazu noch sagen, dass 6 Stunden Schlaf pro Nacht drin sein sollten, da sonst dauerhafte Schädigungen von Körper und Geist zu erwarten sind. 24 Stunden pro Tag sind genug - man muss sie nur effizient füllen.

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