Die Kunst der Führung

Leadership:

Von Christoph Seeger
1. Dezember 2015
Corbis

Was macht einen guten Chef aus? Dieser Frage sind Generationen von Managementforschern nachgegangen. Nirgends wurde wohl härter um eine Antwort gerungen als an der Harvard Business School. Wir haben für Sie in dieser Edition die wichtigsten Artikel zusammengetragen, die daraus hervorgegangen sind. Bei der Auswahl haben wir uns an mehreren Faktoren orientiert: den Zitierungen in wissenschaftlichen Magazinen, den Nachbestellungen durch Leser, Unternehmen und Universitäten sowie der Wiederveröffentlichung als "Klassiker" in der Harvard Business Review.

In früheren Zeiten galt Führungsstärke als Persönlichkeitsmerkmal; entweder man besaß sie oder man besaß sie nicht. Robert Katz brach mit dieser Sichtweise in den 50er Jahren: Gute Chefs bräuchten drei Arten von Fähigkeiten - und die seien allesamt erlernbar. Auf dieser Idee fußt heute praktisch die gesamte Führungskräfteentwicklung. Harvard-Professor Abraham Zaleznik unterschied 1977 zwischen Managern und Führungspersönlichkeiten und löste damit eine Debatte über die Vor- und Nachteile der beiden Typen aus. 1990 stellte sein Nachfolger John Kotter dann fest: Organisationen brauchen sowohl die einen als auch die anderen, nur: Manager gebe es schon mehr als genug.

Wahrhaft große Unternehmenslenker, so fasste Bestsellerautor Jim Collins 2001 eine breit angelegte Studie zusammen, zeichnen sich durch Bescheidenheit und Willenskraft aus. Daniel Goleman, der den Begriff der emotionalen Intelligenz populär machte, beschrieb hingegen das flexible Wechseln zwischen sechs Führungsstilen als Erfolgsrezept. Den einflussreichsten Beitrag leistete jedoch Peter Drucker. Er stellte 2004 acht Prinzipien für effiziente Führung auf - ein Fazit aus 65 Jahren Erfahrung in der Managementforschung.


Führung


Wichtige Beiträge, die jeden Manager kennen sollte


Zum Autor
Christoph Seeger ist Chefredakteur des Harvard Business Managers.

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