Mister Fix-It

Renault-Chef Carlos Ghosn:

28. März 2017
WSJ

In der Automobilbranche bahnt sich eine Revolution an: Die Zukunft gehört vernetzten, autonom fahrenden Elektroautos. Carlos Ghosn, Doppel-CEO von Renault und Nissan, will sichergehen, dass seine Unternehmen den Wandel unbeschadet überstehen.

Quelle: WSJ

Der Topmanager hat Krisenmanagement zu seinem Beruf gemacht. Ihm wird das Verdienst zugeschrieben, in den 90er Jahren zuerst den französischen Automobilhersteller Renault und dann den japanischen Produzenten Nissan gerettet zu haben. Seit mehr als elf Jahren ist der gefeierte Manager nun CEO beider Konzerne. Ghosn wurde in Brasilien geboren, ist im Libanon aufgewachsen und hat in Frankreich studiert. Er spricht vier Sprachen (Französisch, Arabisch, Englisch und Portugiesisch) und steht geradezu sinnbildlich für die Globalisierung. Außerdem schafft er es irgendwie, ein sehr praxisnaher Manager auf zwei Kontinenten zugleich zu sein. Zudem ist er eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Branche. Weil es ihm gelang, Renault umzustrukturieren und wieder in die schwarzen Zahlen zu führen, verdiente er sich den Beinamen "Le Cost Killer". Nach seinem Erfolg bei Nissan - das Unternehmen ging 1999 eine Allianz mit Renault ein - erhielt er den Namen "Mr. Fix-It". Die Macher einer japanischen Comicbuchreihe stellten ihn als Superhelden dar, was seine Bekanntheit weiter steigerte.

Wir haben ausführlich mit Carlos Ghosn gesprochen. Lesen Sie im Interview, wie er den Autokonzern durch die Übergangszeit führt und warum das Auto der Arbeitsplatz der Zukunft sein wird.


"Das Auto wird zum mobilen Arbeitsplatz"

Interview mit Carlos Ghosn

HBM-Beitrag als PDF, 8 Seiten

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