Von Armin Trost
Mitte Juni kamen mehrere Hundert Studenten von Hochschulen aus ganz Deutschland in St. Leon-Rot zusammen und präsentierten ihre Projekte. Es war eine Veranstaltung der weltweiten studentischen Organisation "Student in Free Enterprise" (SIFE). Darunter waren zahlreiche vielversprechende Ideen und Projekte:
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Es gab noch viele weitere Ideen, für die hier der Platz nicht reicht. Sie alle haben etwas gemeinsam: Selten habe ich so viel Begeisterung, Energie, Kreativität und Tatkraft erlebt, wie auf dieser Veranstaltung. An unterschiedlichen Hochschulen entwickeln SIFE-Teams eigenständig Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit. Einmal im Jahr kommen die Teams in Deutschland zusammen und präsentieren ihre Projekte. In der Jury sitzen ehemalige Mitglieder und Unternehmensvertreter. Auf der Veranstaltung im Juni trafen rund 400 Studenten auf rund 200 Jury-Mitglieder - ein gigantisches Netzwerktreffen. Die Gewinner, in diesem Jahr das Team der Universität Mannheim, reisen im September nach Washington D.C. wo ein weltweiter Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Hillary Clinton stattfinden wird.
Es geht mir um etwas anderes: Was sollten Unternehmen daraus lernen? Es kommt die Zeit, wenn Studenten nach ihrer Zeit an der Hochschule und bei SIFE auf die Arbeitswelt treffen. Ich mache mir Sorgen, dass diese Energie und Kreativität in den starren, autoritären, hierarchischen Strukturen so mancher Unternehmen und deren begrenzten Blick auf die eigenen Interessen erstickt wird.
Andersherum betrachtet: Wie sollte die Wirtschaftswelt sein, dass junge Absolventen ihr Talent und ihre Motivation in Unternehmen weiterhin so entfalten können, wie sie es während ihres Studiums getan haben?
Liebe Vorstände, Personalleiter, Führungskräfte, Betriebsräte: Hier sind meine persönlichen Empfehlungen, die ich aus dem Phänomen SIFE ableite.
Immer wenn ich mit Studenten zusammenarbeite, lerne ich dazu. Unternehmen sollten das auch tun. Es lohnt sich, von der nächsten Generation zu lernen und die Rahmenbedingungen anzupassen anstatt ihnen nur zu zeigen, wie Organisationen seit Jahrzehnten funktionieren. Das Potenzial ist größer als so mancher annimmt. Am Ende profitieren alle davon.
Was können Unternehmen von Studenten lernen? Diskutieren Sie mit!
fsadmin da Stimme ich zu! Habe auch das Gefühl, das Unternehmen sich gerne darauf ausruhen, das Absolventen was von Ihnen möchten und nicht umgekehrt! Denke um dem ganzen entgegenzuwirken sollte es beidseitige Aktivitäten geben! Diese Situation ist leider Mangelware. Woran es liegt? Trotz und zu wenig Eigeninitiative! mehr...
Ich kann dem Kollegen Trost nur zustimmen. Nach mehreren Jahren Arbeit mit dem SIFE Team unserer Hochschule habe ich immer wieder feststellen können, welches enorme Potenzial Studierende dabei entfalten können. Im Rahmen solcher extracurricularen Aktivitäten - es muss nicht zwingend SIFE sein - entwickeln die Studierenden eine ausgeprägte Fähigkeit, sich selbst zu organisieren und Projekte eigenverantwortlich zum Erfolg zu führen. Sie lernen [...] mehr...
ich habe den Artikel gelesen und kann folgendes zusammen fassen: 1. Studenten und Professoren und die Führungskräfte der Unternehmen sollten mehr zusammen arbeiten und gemeinsame Ziele formulieren. 2. Die Unternehmen sollten die Diplomarbeiten, Masterthesis etc. und spezielle Projekte der Universitäten /FH von sich aus unterstützen und damit auch ihre zukünftigen Mitarbeiter/Führungskräfte kennen lernen 3. Kennen Sie den Podcast: "Träumen für [...] mehr...


