2. Teil: Mehr Klicks, mehr Spendengeld
Jeder, der im Kampf gegen HIV und Aids seinen Beitrag leisten will, kann das tun - mit dem Erwerb seiner eigenen .hiv-Domain, ob weltweiter Internetkonzern, Pharma-Hersteller, kleines Familienunternehmen oder Privatperson. Die Inhalte der Seite können neu sein und spezielle Informationen zum Thema enthalten - oder sie sind die gleichen wie auf den schon existierenden .com oder .de Seiten.
Langer Atem
Der Erwerb einer neuen-Top Level-Domain erfordert einen langen Atem. Neben den Antragsgebühren, die bei 185.000 US-Dollar liegen, muss der Bewerber nachweisen, dass er in der Lage ist, die Domain auch langfristig zu betreiben. Der Bewerbungsgprozess und die zu erbringenden Nachweise sind bürokratisch und umfangreich. Aber mit der Hilfe ihrer Partner konnte die gemeinnützige Initiative dotHIV alle diese Hindernisse meistern.
Die über 200 Seiten umfassende Bewerbung für .hiv ist abgegeben - ICANN prüft nun die Bewerbung in einem mehrstufigen Verfahren. Bei einem positiven Entscheid können die ersten .hiv Domains vielleicht im Sommer 2013 online gehen.
Wozu also neue Top-Level Domains? Weil sich mit ihnen kreative Spielräume im Netz erweitern, weil sie Vertrauen schaffen, Interessen bündeln und sie neu kanalisieren können. Und weil sich mit ihnen vielleicht sogar die Welt ein kleines Stück besser machen lässt.
Weitere Informationen:
Website der gemeinnützigen Initiative dotHIV,