Von Lutz Becker
2. Teil: Was in jeder Geschichte steckt
Und genauso inszenieren sich viele Führungskräfte. Und die besten von ihnen, die ich kennengelernt habe, bedienen sich alle solcher Geschichten. Erzählungen, die sie gebetsmühlenartig wiederholen und nach Bedarf variieren, die immer und immer wieder die vier gleichen Fragen stellen und beantworten:
Wer es nicht glaubt, möge sich im Internet die legendäre Präsentation von Steve Jobs aus dem Jahr 2007 anschauen, auf der er erstmals das iPhone vorstellt. Jobs präsentiert nicht irgendein neues Mobiltelefon vor, er inszeniert eine, seine eigene Heldengeschichte. Was Jobs uns vormacht, das funktioniert im Großen wie im Kleinen.
Viele erfolgreiche Führungskräfte stimmen ihr Publikum immer und immer wieder auf ihre Geschichte und die ihres Unternehmens ein. Sei es im kleinen Meeting zwischendurch oder bei der großen Show auf der Bühne.
Je unüberschaubarer die Verhältnisse werden und je mehr uns widersprüchliche Informationen piesacken, desto wichtiger werden diese Geschichten, die von den weichen Werten und Mythen rund um Organisationen, von ihren Produkten und ihren Führungskräfte selbst erzählen. Das sind die Dinge die hängen bleiben in den Köpfen der Menschen.
Zum Schluss jedoch die Warnung, dass die Kraft der Worte auch ein zweischneidiges Schwert sein kann. Für Erskine Childers sollte es sein erster und letzter Roman bleiben - politische Gegner ermordeten ihn im irischen Bürgerkrieg 1922 .
Wie setzen Sie Geschichten ein? Wann haben Sie die Kraft von Geschichten erlebt? Diskutieren Sie mit!
Die Beitraege von Herrn Milz und Lutz Diplomand finde ich treffend. Mich hatte das Thema Vereinfachung von Bueroprozessablaeufen und Leidenschaft zum Beruf ebenfalls sehr bewegt. Deshalb habe ich kurzerhand 12 kleine Geschichten hierzu erfunden. Ich dachte das praegt sich ein. Wichtig war mir der Gesamtbetriebsablauf in einem gesunden Unternehmen. Unter www.Literaturfenster.de "Buerogeschichten - Die neue Unternehmenskultur" Fuer alle die [...] mehr...
Sind wir doch ehrlich, unsere ganze Welt besteht aus Geschichten. Die Werbung um die Ecke, die Firma, die eigene Familie, wir selbst. Darüber hinaus können Geschichten vielmehr als nur Werte der Führungsspitze vermitteln. Die Geschichten, die sich die Mitarbeiter tagtäglich in der Cafeteria oder auf dem Flur erzählen. Fragen Sie sie! Sie werden schnell und unkompliziert ein Abbild ihrer Firma erhalten. Wer fühlt sich wohl, was läuft gut, was läuft [...] mehr...
Alles im Leben ist einfach, man frage sich bei jeder Geschichte, wen will ich erreichen, wer soll mir zuhören und was bewegt diese Menschen. Bilder sind wichtig, denn bei jeder Geschichte findet sich der Zuhörer in dieser Geschichte wieder, oder eben nicht. Was den meisten fehlt ist nur Leidenschaft und damit ist man am Punkt des ganzen. Wenn man mit Leidenschaft zu einer Geschichte steht, mit Leidenschaft zu einer Sache oder einer Leistung, dann kann ich [...] mehr...
Schon aus der Rhetorik ist bekannt, dass man bei Überzeugungs- oder Handlungsreden nicht PP einsetzen soll, sondern ausschließlich die eigene Person und die Kraft des gesprochenen Wortes. Das ist nicht einfach, aber Untersuchungen zeigen, dass Sachargumente bei einer Entscheidung nur einen kleinen Prozentsatz ausmachen. Persönlichkeiten (analog auch Produkte) bzw. deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit entstehen fast nur durch Geschichten und Anekdoten. [...] mehr...
Oft wird die Botschaft in plakative Bilder verpackt. Jedes Bild 'hinkt' allerdings früher oder später. Erzählungen hingegen bringen bereits den passenden Rahmen mit. mehr...



