Von Johann Füller
2. Teil: Lesermeinungen
Kommentar 4
Es gibt immer zwei: den (möglichst freien) Designer und den (möglichst umsichtigen) Designbeurteiler. Die Ausbildung ist streckenweise identisch. (Ich habe mir zum Beispiel oft gewünscht, dass an der C-Säule des Golf II mehr als nur eine Daumenbreite weggenommen worden wäre.) Für Designbeurteilung muss man aber die gängigen Ideologien kennen, so etwas geht nur im Weltstudium. Marketingspezialisten fehlt wiederum möglicherweise die Designerausbildung.
Schiffsjunge der Vasa
Kommentar 3
Ein tolles Beispiel für gelungenes Design. Sehen Sie sich 'mal die neuen gestylten Verpackungen dieser Produkte an. Das ist doch mal gelungen, ultimative Innovation . Sie haben zwar weniger Ware für den gleichen oder höheren Preis drin, aber die Verpackung Oooooohhhhhhhh. Toll.
Herbert
Kommentar 2
Exzellente Kreative sind selten ausgezeichnete Manager und umgekehrt. Gute Manager sind gut, weil sie das logische und analytische Denken beherrschen. Kreative bringen Spitzenleistungen, wenn sie genau das Gegenteil tun. Wenn wir von allen alles verlangen schwächen wir die jeweils individuellen Stärken.
Carsten Willer
Kommentar 1
Innovation wird immer wichtiger, und komplizierter. Die Bedienbarkeit von Technik wird immer entscheidender, und man benötigt sehr viel Know How, um bedienbare Technik zu bauen. Viele Unternehmen bieten designorientierte Produkte an, und gründen die Strategie auf Design. Ich glaube, Designer werden in Zukunft stärker innovative, bedienbare, und schöne Technik entwickeln und vorantreiben. Neben Gefühl für Schönheit müssen Designer die Ökonomie kennen, da der Preis der Produkte wichtig bleibt.
Andreas Rudolph