Die Unternehmer des Jahres 2010

Preisverleihung:

Von Lothar Kuhn
29. Oktober 2010

Bio-Eis und mehr: Stefan Roggenkamp (Organics AG) zählt zu den diesjährigen Preisträgern
Andre Zelck

Bio-Eis und mehr: Stefan Roggenkamp (Organics AG) zählt zu den diesjährigen Preisträgern

Frankfurt am Main - Zum dritten Mal haben die Harvard Clubs of Germany, die Alumni-Vereinigung der Harvard Universität, den Deutschen Unternehmer-Preis vergeben.

In der Kategorie Start-ups zeichnete die Jury am gestrigen Donnerstagabend Dirk Graber mit seinem Unternehmen Mister Spex aus Berlin aus, einem Onlinevertrieb für Brillen. In der Kategorie Franchise belegten Jürgen und Gabriele Dawo mit ihrer Town & Country GmbH aus Eisenach Platz 1, ein Anbieter von Eigenheimen in Massivbauweise.

In der Kategorie Mittelstand lag Bert Bleicher mit der Hoffmann GmbH Qualitätswerkzeuge aus München vorn, die Werkzeuge für Industrie und Handwerk vertreibt.

In der Kategorie Nachfolge siegten die Brüder Joachim, Jan-Hendrik, Jörg-Uwe gemeinsam mit Vater Ortwin Goldbeck mit ihrem Unternehmen Goldbeck GmbH aus Bielefeld, das Bau- und Dienstleistungen für gewerbliche und kommunale Immobilien anbietet.

Die Gewinner des Deutschen Unternehmer Preises 2010
Kategorie Start-Up
Platz 1: Mister Spex GmbH, Berlin (Online-Vertrieb von Brillen und Kontaktlinsen)
Platz 2: Roggenkamp Organics AG, Gütersloh (Lebensmittel aus biologischem Anbau)


Kategorie Franchise
Platz 1: Town & Country GmbH, Eisenach (Massivhäuser)
Platz 2: Isotec Franchise-Systeme GmbH, Kürten (Sanierung von Feuchtigkeitsschäden)


Kategorie Mittelstand
Platz 1:Hoffmann GmbH Qualitätswerkzeuge, München (Anbieter von Werkzeugen für die Industrie)
Platz 2: YOC AG, Berlin (Mobile Marketing)


Kategorie Unternehmensnachfolge
Platz 1: Goldbeck GmbH, Bielefeld (Baudienstleister im Hochbau)
Platz 2: Stern-Wywiol Gruppe Holding GmbH & Co. KG, Hamburg (Zusatzstoffe für Lebensmittel und Tiernahrung)

Die Jury bestand aus 37 Mitgliedern, die Unternehmer, Investoren, Manager, Wissenschaftler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind. In einem aufwändigen, mehrstufigen Verfahren hatten die Juroren die Bewerber für den Deutschen Unternehmerpreis auf acht Finalisten eingegrenzt (siehe Tabelle und Bilderstrecke). In der letzten Runde hatte jeder von ihnen 20 Minuten Zeit sein Unternehmen vorzustellen.

Die vier Gewinner bekommen keinen Geldpreis, sondern erhalten die Gelegenheit, an der Harvard Business School an einem Weiterbildungsprogramm teilzunehmen.

Die Harvard Clubs of Germany zeichnen seit 2006 alle zwei Jahre vorbildliche Unternehmer aus. Zu den ersten Gewinnern zählte Andreas Heinecke mit seinem "Dialog im Dunkeln", eine Ausstellung, die Sehende den Alltag von Blinden näher bringen soll. Heinecke hat inzwischen eine weltweite Expansion des Geschäftsmodells erfolgreich umgesetzt. Der Sieger des Jahres 2008, die Private Sale GmbH mit der Marke "brands4friends", ist stark gewachsen und kann einen überaus erfolgreichen partiellen Exit der ersten Investoren aufweisen.

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